Samstag, 28. September 2013

gedankenrausch

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Ich bin gefangen in mir selbst, gefangen in meinen gedanken, gefangen in der befangenheit.
Der druck steigt. Wenn es einer dieser tage ist hab ich angst vor jeder minute, angst vor den gedanken, angst vor mir selbst, angst vor anderen- die größte angst ist die angst vor der angst. Man will ausbrechen, die befangenheit und gedanken sollen zerschellen wie eine schale aus der man sich befreit. doch klebt es an mir, ich werde es nicht los. Vielleicht für den moment, doch was ist dannach? ich betäube mich. ich berausche mich. ich setze mir selbst schmerzen zu um dem druck auszuweichen. Doch ist dies alles nur für den moment. Was passiert dannach? Man denkt man wird all dem nie ganz entfliehen könne. Die menschen um einen rum verstehen nicht, sie können nicht verstehen. ich kann es ihnenn nicht vorwerfen, ich versteh mich doch selber kaum.

Alles rauscht durch den kopf, alles und nichts. Beides zugleich ich kann nicht entscheiden. ich soll erklären, was soll ich erklären wenn ich selber nicht versteh. Der kopf ist voll, aber gleichzeitig leer. Es rauscht und wabert doch findet keine form. Jedes wort was einem zugesetzt wird ist zu anstrengend jede neue information die einem aufgedrängt wird lässt den kopf explodieren. Die nerven liegen blank, du kannst nicht mehr, du willst nicht mehr, du musst. Man muss immer. Ich muss so vieles was nicht geht. Kann man doch nichts für das man hier ist, hat man sich nicht ausgesucht. Wurde man reingezwängt doch macht man alles falsch?

 „i wanna cry and i wanna love“ ich klammer mich an menschen die selber nicht aushalten. Erwarte zu viel aber erwarte auch nichts. Ich geb so viel, bekomm nichts zurück. ich will nur glücklich sein denk ich. Doch was ist das? Glück, wer kann das schon sagen, vielleicht ist glück auch nur eine illusion der naiven. Woher soll ich wissen ob dies exestiert wenn ich es nie richtig verspühre. Falsch, ich verspüre es doch kann es nicht einordnen, ich weiss nicht ob der kopf nun verrückt spielt, mir etwas vorgaukelt. Fühlt man was man füht wirklich? Entscheidet man selber was man fühlt? Der eigene verstand? Es fühlt sich nicht an als ob ich es kontrollieren kann. Viel mehr wie eine höhere macht. Es gibt so viele menschen die funktionieren, harmonieren mit sich selbst. Warum schaffen die das? Warum ich nicht? Wir nicht?

foto ©jo glenk

Kommentare:

  1. http://www.youtube.com/watch?v=4MJVDW6zkks

    T. :)

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  2. schöner text und das bild dazu passt richtig gut

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  3. Wahnsinnig schönes Bild! :)

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  4. der text ist so wunderschön und toll geschrieben ! und das foto erst <3

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  5. aus dem lied another love? :)
    superguter text!

    young blood

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  6. wunderschönes Foto !
    Liebe Grüße
    Larissa :)

    http://lariberli.blogspot.de/

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  7. Tief durchatmen...ich wuenschte ich koennte dir was besseres vorschlagen...liege selbst im dunkeln. Versuche schwache lichter nicht auszuschalten weil sie nicht hell genug sind...die augen gewoehnen sich nach einer weile und du wirst mehr sehen...

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  8. Oh,this is nice.
    Love the feeling <3
    Evia x

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  9. Ich treibe Orientierungslos in der Stadt herum, kann nicht zurück, bin allein und....
    nunja, bin nur ich.
    Habe Lust aufzugeben, mir einfach das duzent Pillen hinterzuschmeißen, mir Ikarus
    Flügel zu bauen und meinen einen Flugversuch zu wagen.

    Doch dann wird mir warm.
    Ich sehe dich vor meinem inneren Auge, lockere meinen Griff und lasse das gift fallen.
    Meinen tot würdest du ja auch nicht einmal mitbekommen.

    Nun sticht es in meiner brust, mein Körper wird Kalt.
    Ich sehne mich nach dir! Doch tust du mir so weh...
    Fühle mich dir so nahe obwohl ich weiß das ich noch fern davon bin doch zu kennen.
    Ich sehne nach der Sicherheit die du mir gibst, die mir, während ich sie missen muss, wie die kalte Umarmung Schwarz kristallener Glieder vorkommt.

    Ich will die Welt für dich Zerstören und Wiederaufbauen!
    Will mit dir tot und lebend zu selben Zeit sein, will jetzt und dein sein.
    Male mit kreide ein Boot und ein Kreuz an deine Hauswand, weil ich, auch mit Sturm, endlich an deinem Ufer Stranden will.

    Ich packe meinen Kram in ein Tuch, wickele es an meinem Stock und ziehe, an zäunen entlang klappernd, wieder zurück ins Dunkel.

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  10. Gedanken in Worten, so würde ich das auch gerne mal schaffen. Aufjedenfall schön geschrieben. Danke. Denn es spiegelt fast das wieder, was auch ich fühle.

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